Amalgaminformationen
 
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Amalgaminformationen

 

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Amalgam ist ein Gemenge aus verschiedenen giftigen Schwermetallen wie Quecksilber, Silber, Zinn, Zink und Kupfer. Diese Bestandteile werden meßbar (sog. Kaugummitest) aus Zahnfüllungen freigesetzt und in den Körper aufgenommen.

Bilder der Amalgambestandteile:

 

    

Quecksilber           Silber             Kupfer              Zinn                    Zink

 

Amalgamfüllungen der Zähne sind beim Menschen die Hauptbelastungsquelle für Quecksilber. Diese Quecksilberbelastung baut sich in den betroffenen Geweben, insbesondere im Nervensystem, von allein praktisch nicht mehr ab. Dies gilt natürlich auch für weitere Schwermetalle wie Blei, Palladium und andere. Hier ist die Suche nach der Belastungsquelle von entscheidender Bedeutung um die Zufuhr unterbinden zu können.

Für Schwermetalle Grenzwerte festlegen zu wollen ist nicht sinnvoll, da jeder Mensch völlig unterschiedlich auf diese Stoffe reagiert. Zudem tritt eine deutliche Potenzierung der Giftwirkung im Zusammenspiel mit weiteren Schadstoffen aus Nahrung, Wasser und anderen Quellen ein. Besonders dramatisch ist die Verstärkung der toxischen Wirkung bei gleichzeitiger Belastung mit Quecksilber und Palladium oder Blei. Schon geringste Mengen können zu schweren Erkrankungen führen.


In einem kurzen, englischsprachigen Video von Prof. Dr. F. Lohrscheider (Universität Calgary, Kanada), wird eindrucksvoll gezeigt, wie zerstörend sich Quecksilber auf Nervenzellen (Neuronen) auswirkt. Bitte klicken Sie auf die Abbildung links, um auf die Homepage der Universität Calgary zu gelangen.



Download Apple QuickTime-Player Zum Abspielen des obigen Videos benötigen Sie den Apple QuickTime-Player 4.1 oder höher. Sie können sich dieses Programm kostenlos von der Homepage der Firma Apple downloaden. Klicken Sie dazu auf den Button links.


 

Symptome

Eine schleichende, chronische Amalgam- oder Schwermetallbelastung kann noch nach Jahren und Jahrzehnten viele Symptome hervorrufen oder Krankheiten verursachen, auch wenn die Zufuhr mittlerweile unterbunden wurde. Bei Quecksilber läßt sich, im Unterschied zu anderen Schwermetallen, keine Beziehung zwischen Dosis und Wirkung herstellen, es schädigt den Organismus bereits in den geringsten Mengen.

Quecksilber und andere Schwermetalle werden unter anderem mit folgenden Krankheiten in Verbindung gebracht:

  • Morbus Alzheimer
  • Multiple Sklerose - MS
  • Amyotrophe Lateralsklerose - ALS
  • Schüttellähmung - Morbus Parkinson
  • Fibromyalgie, chronische Schmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Neuropathien, Neuralgien
  • Zuckungen der Gesichtsmuskulatur - Tics
  • Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen
  • chronisches Erschöpfungssyndrom - CFS
  • Allergien, Nahrungsmittelallergien
  • Magen- Darmbeschwerden
  • Morbus Crohn
  • Colitis Ulcerosa
  • Multiple Chemische Sensitivität - MCS
  • Empfindlichkeiten gegenüber Elektrosmog und geopathischen Einflüssen
  • NierenfunktionsstörungenHerz- Kreislauferkrankungen
  • Chronische Infektionen mit Pilzen und anderen Erregern
  • Unfruchtbarkeit, Impotenz
  • Tumorbildung

Diagnose

Um besser einschätzen zu können, ob Ihre Probleme mit einer Schwermetallbelastung in Verbindung gebracht werden könnten, können Sie hier einen Fragebogen aus der Praxis meines Mannes herunterladen. Die für die tägliche Praxis eingesetzten Methoden zur Diagnose und Verlaufskontrolle sind hauptsächlich Elektroakupunktur, Bioresonanz und Kinesiologie sowie der labortechnische Nachweis über Speichel und Urin.

Amalgamsanierung

Wenn Sie noch Amalgamfüllungen in den Zähnen haben und diese entfernen lassen wollen, achten Sie bitte darauf, daß Ihr Zahnarzt die Sanierung nur unter sogenanntem "Dreifachschutz" (Kofferdam, CleanUp- Sauger, Atemschutz bzw. Sauerstoffgabe) durchführt. Auf diese Weise wird eine weitere starke Belastung Ihres Organismus vermieden.

Achten Sie darauf, daß sämtliche Amalgamfüllungen entfernt werden, auch solche, die unter Gold- oder Keramikkronen liegen oder nach Wurzelbehandlungen im Zahnkanal versteckt sind. Jeder wurzelbehandelte Zahn stellt ein starkes Störfeld dar. Es empfiehlt sich dringend, vor der Amalgamsanierung bereits mit schützenden Maßnahmen zu beginnen, jedoch sollte auf gar keinen Fall mit der Entgiftung begonnen werden, bevor nicht sämtliche Quellen der Schwermetallbelastung definitiv ausgeschaltet sind, sonst kann es zu massiven Verschlechterungen der vorhanden Symptome kommen!

Entgiftung

Die eigentliche Entgiftung schließt sich unmittelbar an die Amalgamsanierung an. Vor Beginn der Entgiftung ist es von entscheidender Wichtigkeit, sich über das Vorgehen und eventuell zu erwartende Beschwerden detailliert zu informieren. Vor allem am Beginn der Entgiftung kann es durch die einsetzende Mobilisierung der Metalle zu einer sogenannten Erstreaktion kommen. Um diese Erstreaktion zu vermeiden oder doch so weit wie möglich zu reduzieren, bedarf es einer individuellen Anpassung sowohl der eingesetzten Mittel als auch der momentan benötigten Dosierung.

Diese Erstreaktionen können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein, der Patient braucht vor allem in den ersten Wochen bis Monaten eine intensive Betreuung durch den Therapeuten und soweit wie möglich auch durch sein familiäres Umfeld.

Wichtig ist auch eine Austestung aller zur Verfügung stehenden Entgiftungsmöglichkeiten am Patienten, und zwar nicht nur am Beginn der Entgiftung, sondern auch immer wieder im Verlauf. Dieses Vorgehen hat einen wichtigen Grund: Die von vielen Therapeuten standardmäßig eingesetzte Kombination von Chlorellaalgen, Bärlauch und Koriander testet in vielen Fällen schon am Beginn der Entgiftung negativ, das bedeutet, der Patient wird wahrscheinlich mit Unverträglichkeits- oder Allergiesymptomen reagieren.

In den meisten Fällen erweist sich der Einsatz von ausgetesteten Chelatbildnern als sehr gut verträglich und gleichzeitig effektiv. Die Verlaufskontrolle erfolgt sowohl labortechnisch als auch durch die wiederkehrende Messung mit der Elektroakupunktur, Bioresonanz oder Kinesiologie.

Die Dauer der Entgiftung variiert sehr stark, bei einer nur geringen individuellen Belastung kann die Entgiftung bereits nach einigen Monaten abgeschlossen sein, bei einer starken Belastung und einer stark ausgeprägten Symptomatik kann sich die Entgiftung auch über 2 bis 3 Jahre hinziehen. Ein zu schnelles Vorgehen ist keinesfalls ratsam, denn so können teils heftige Reaktionen beim Patienten ausgelöst werden. Im Extremfall können durch eine zu schnelle Mobilisierung sogar Symptome einer akuten Schwermetallvergiftung auftreten!

Homöopathie, Bioresonanz und andere Methoden

Vorsicht ist bei homöopathischen "Ausleitungstherapien" jeder Art geboten, hier hat mein Mann in seiner Praxis schon massive Zustandsverschlechterungen erlebt. Unbestritten können homöopathische Mittel Schwermetalle im Körper mobilisieren, jedoch kann der Körper diese nicht ohne weiteres ausscheiden, denn Schwermetalle werden im Darm rückresorbiert, wenn sie nicht an andere Moleküle gebunden sind, die vom Darm nicht wieder aufgenommen werden können. Durch diese Wiederaufnahme im Darm werden Schwermetalle im "Umlauf" gehalten bis sie sich wieder an anderen Stellen im Körper ablagern. Zudem wird durch diese fatale Eigenschaft der Schwermetalle die Leber stark belastet, was wiederum zu weiteren Problemen führen kann.

Bioresonanz und Elektroakupunktur sind ebenfalls in der Lage Schwermetalle zu mobilisieren, hier zeigen sich bis jetzt jedoch noch keinerlei Zustandsverschlechterungen. Setzen Sie diese Techniken trotzdem keinesfalls zu Beginn der Entgiftung ein, denn die Rückresorption im Darm findet auch hier statt.

Ergänzende Maßnahmen

Zusammen mit der eigentlichen Entgiftung sind weitere Maßnahmen nötig, um dem Patienten so schnell wie möglich zu helfen und eine dauerhafte Besserung zu ermöglichen. Wichtig ist gerade zu Beginn der Entgiftung oft auch ein symptomatisches Behandeln der schlimmsten Beschwerden, so weit dies möglich ist. Im Laufe der Entgiftung verliert die symptomatische Behandlung an Wichtigkeit, man sollte jedoch nicht unbedingt versuchen ohne solche Maßnahmen zu behandeln. Die eventuell nötige Substitution von Spurenelementen, Vitaminen und anderen essentiellen Stoffen sollte nur nach Testung erfolgen.

Schlußbemerkungen

Ein stur orthodoxes Vorgehen nach irgendeiner "reinen Lehre" sollte einen immer vorsichtig werden lassen. Gerade bei chronisch Kranken ist ein pragmatisches Therapiekonzept von großer Bedeutung - entscheidend ist, daß dem Kranken geholfen wird, ob dies nun einer "reinen Lehre" gemäß geschieht oder nicht, ist dagegen völlig unwichtig. Abschließend möchte ich betonen, daß eine Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt und Zahnarzt gesucht werden sollte, soweit dies irgend möglich ist und hilfreich ist.